Sind wir Astronautenkinder?
Die falschen Sensationen des Erich von Däniken im Lichte der biblischen Archäologie

  • Autor: Karl-Heinz Bernhardt
  • 1978 Berlin
  • 1. Auflage 1978 im Union Verlag (VOB), Berlin erschienen

Aus dem Klappentext:

Ist unsere Kultur eine Importware? Ist sie von außen her, aus dem Weltall, von einem fremden Stern auf unseren Planeten gebracht worden? Ist etwa gar der Mensch selbst nichts anderes als das Produkt von Gen-Manipulationen und von Experimenten außerirdischer Raumfahrer, die – wann auch immer – unsere Erde besuchten? Sind wir Astronautenkinder? –

Der Schweizer Erich von Däniken hat diese Fragen in seinen Büchern nicht als erster aufgeworfen. Immerhin aber hat, seit Däniken sie aufgriff und zum Gegenstand phantastischer, pseudowissenschaftlicher Theorien machte, eine außerordentlich vielstimmige, leider nicht immer sachliche Diskussion eingesetzt. Im Streit der Meinungen mussten es sich nun besonders auch Teile des Alten Testaments gefallen lassen, zur Stützung unwissenschaftlicher Konzeptionen missbraucht zu werden.

In der vorliegenden Arbeit wird demgegenüber mit den Ergebnissen der biblischen Archäologie nachgewiesen, dass es in diesem Bereich nichts gibt, was einer „astronautischen Deutung“ bedürfte.

Die Thesen von „außerirdischen Besuchern“ erweisen sich als reine Spekulation. – Die Auseinandersetzung mit oft sensationell aufgemachten, aber haltlosen Theorien macht den Blick frei für die tatsächlich großen Leistungen in der Kulturgeschichte nicht nur z.B. der Völker des Nahen Ostens und Amerikas, sondern der Menschheit überhaupt. Prof. Dr. Karl-Heinz Bernhardt, Direktor der Sektion Theologie an der Berliner Humboldt-Universität, versteht es zudem, mit Esprit und nicht ohne Humor zu schreiben und dem Leser wissenschaftliche Erkenntnisse auf unterhaltsame Art zu vermitteln.