Das Ramayana ist neben dem Mahabharata Indiens zweites großes Epos. Es wird dem mythischen Verfasser Valmiki zugeschrieben und stammt aus dem 4. Jahrhundert vor Chr. Innerhalb der Rahmenhandlung, die sich um die Befreiung der von dem Dämonen Ravana entführten Prinzessin Sita, durch ihren Geliebten Rama dreht, taucht immer wie die Beschreibungen eines fliegenden Palastes (Vimana) namens Pushpaka auf.

„Vishvakarma selbst hielt ihn (Pushpaka, Anmerk. v. mir!) für ein unvergleichliches Meisterwerk, denn er vermochte durch den Himmel zu fliegen wie ein Leuchtfeuer im Kreis der Sonne, und strahlte unbeschreiblich. Alles an diesem Wagen war kunstvoll gefertigt, jeglicher Schmuck bestand aus teueren Juwelen, und die fliegenden Wagen der Götter übertrafen diesen in keinem Teil, denn sie waren sämtlich auf beste gearbeitet.“

Der Dämon Ravana soll den fliegenden Wagen dem Gott Kubera geraubt haben, dem Gott der Reichtümer und dem Hüter des Nordens. In der PaläoSeti wird hinter Pushpaka häufig ein technisches Flugvehikel vermutet, ein Flugzeug der Götter. Eine wirklich umfangreiche textkritische Untersuchung der Herkunft des Begriffs Pushpaka und den damit verbundenen Beschreibungen aus Reihen der PaläoSeti liegt bislang allerdings nicht vor, womit entsprechende Thesen bislang lediglich auf Analogieschlüssen durch die zum Teil recht modern anmutenden Beschreibungen fußen.

Literatur

Däniken, Erich von (2001): Die Götter waren Astronauten, München

Kanjilal, Dileep Kumar (o.J.): Vimana in ancient India, Bonn

Mittwede, Martin (1999): Spirizuelles Wörterbuch Sanskrit-Deutsch, Dietzenbach

Schmölders, Claudia (2000): Das Ramayana, München

Waterstone, Richard (2001): Indien, Köln