Gibt es Hinweise auf eine historische Apokalypse? Wissenschaftler haben in der jordanischen Wüste jetzt einen Krater entdeckt, der durch einen Meteoriteneinschlag in der Mittel-Steinzeit vor weniger als 10.000 Jahren entstanden sein soll. In mesopotamischen Mythen gibt es mehrmals Hinweise auf gigantische Katastrophen, so z.B. im Gilgamesch-Epos. Auch die Sintflut-Legende aus der Bibel entstammt diesem Umfeld.

„Die Anunnaki hoben Fackeln empor, mit ihrem grausen Glanz das Land zu entflammen. Die Himmel überfiel wegen Adad Beklommenheit, jegliches Helle in Düster verwandelnd; das Land, das weite, zerbrach wie ein Topf.“

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem nun entdeckte Meteoritenkrater und den Mythen und Legenden der Region?

Der Geologe Werner Schneider von der Teschnischen Universität Braunschweig schein davon überzeugt. Die Katastrophe hat laut Schneider „mit Sicherheit Eingang die Mythen und Erzählungen der steinzeitlichen Völker gefunden“.

Genaue Untersuchungsergebnisse sollen in Kürze in der ‚Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften‘ veröffentlicht werden. Den noch steht das genaue Alter des Kraters noch nicht fest.

Quellen: Forscher auf den Spuren der Apokalypse, The place of the biblical Apocalypse is found, Huge meteorite crater discovered in eastern Jordan