Sind die Linien von Nazca auf geodätisch auf prähistorische Orte ausgerichtet? Holger Isenberg berichtet auf mars-news.de von seiner Untersuchung der Ausrichtung der Nascalinien mit Google Earth.

Demnach scheinen zwei Linien auf dem Satellitenbild aufgrund ihres Kontrast und ihrer Länge besonders hervor zu treten. Wenn man diese Linien mittels Google Earth über die Nascaebene hinaus verfolgt, treffen sie als gedätische Linien nach jeweils 200nm (370 km) auf die beiden Städte Lima und Cusco!

Die Ausrichtung scheint bei Lima so exakt zu sein, dass nach 197nm genau die prähistorische Lehmziegelpyramide Huaca San Marcos inmitten der heutigen Stadt Lima erreicht wird! Weitere Linien weisen laut Holger Isenberg zum Kandelaber von Paracas und bis hin zu den Osterinseln.

Mehr Infos finden sich im ursprünglichen Bericht ‚Geodätische Ausrichtung der Nascalinien?‚ auf mars-news.de .

Ähnliche Gedanken hatte Robert Charroux bereits 1978 in seinem Buch ‚Das Rätsel der Anden‘ (S. 263f.) veröffentlicht. Demnach soll eine heilige Linie den Kandelaber, die Stadt Ica, die Ebene von Nazca sowie das Zeremonialzentrum Tiwanaku verbunden haben. Die Aussagen von Charroux waren allerdings eher spekulativer Natur und hielten einer detaillierten Überprüfung nicht stand.

Mit den Möglichkeiten moderner Software – wie Google Earth – kann man der Frage nach der geodätischen Ausrichtung von Nazca nun wesentlich besser nachgehen.