Die Liste der Veröffentlichungen der alternativen Archäologie ist lang. Von Atlantis, Lemuria, dem heiligen Gral hat heutzutage bereits jeder einmal gehört. Aber die wenigsten wissen, dass diese Themen bereits vor Jahrzehnten heiß diskutiert wurden. Aus diesem Grund wird Mysteria3000 in Zukunft an dieser Stelle Zitate aus längst vergriffener Literatur veröffentlichen.

Den Anfang macht Eugen Georg, der sich 1930 in seinem Buch ‚Verschollene Kulturen‘ mit der Atlantis-Hypothese auseinander setzte.

Eine Legion von Atlantishypothesen!

„Eine Theorie stößt die andere über den Haufen. Jeder weiß es besser als der Vorgänger. Ein Wust von „scharfsinnigem Unsinn“ ist zur Atlantisfrage produziert worden. Jeder neue Ausleger beansprucht alle Sachlichkeit, alle Objektivität für sich, ausschließlich für sich. Mit einem bewunderungswürdigen Aufgebot von Scharfsinn, von Zitaten, von willkürlichen oder gutgläubigen (tatsächlich aber zu engen, zu kurzsichtigen und deshalb unhaltbaren) Schlussfolgerungen lehnt man sich gegenseitig ab, führt man endlose Debatten über unwesentliche Details, klammert man sich an Nebensächlichkeiten, an eine Bucht, zwei Quellen, drei Ringwällen verliert dabei die Hauptsache aus den Augen – bis schließlich die zuerst zur großen Sensation aufgebauschte Theorie eines Tages still und klanglos ad acta gelegt wird: weil die „gewissenhaften Forschungen und geistreichen Kombinationen“ schließlich mit den Tatsachen doch nicht in Einklang zu bringen, weil die Übereinstimmungen (zwischen der papierenen Theorie und der archäologischen Wirklichkeit) doch nicht so groß sind, wie man zuerst annahm.“