Die Hopi, White Bear und die Kontinuität von Überlieferungen

Bei den Hopi handelt es sich um eine den Pueblo zugeordnete Indianergruppe die in Arizona lebt und aufgrund ihrer Überlieferungen eine große Aufmerksamkeit in der Paläo-SETI erhielt. Andre Kramer geht in seinem Artikel der Frage nach, ob es bei den Hopi einer kontinuierliche, mündliche Überlieferungstradition gibt, oder ob ihre Überlieferung Fremdeinflüssen, Verfälschungen und Interpretationen unterlegen ist

Lars A. Fischinger: Verbotene Geschichte

Mit Verbotene Geschichte legt Fischinger inzwischen das zweite Buch (nach Historia Mystica) im Ansata-Verlag vor. Haupt- und Untertitel „Die großen Geheimnisse der Menschheit und was die Wissenschaft uns verschwiegen hat“ sind hierbei schon äußerst reißerisch und lassen auf dem ersten Blick auf ein typisches Szenewerk schließen. Fischinger legt hier keine Monographie vor, die sich ausführlich mit einem Kernthema befasst, sondern eine Sammlung bekannter und weniger bekannter Fälle, die in der Literatur so ihr Unwesen treiben. Wie so häufig bei derlei Aufsatzsammlungen, variiert hier zuweilen die Qualität etwas, doch es ist schon sehr erstaunlich, wie kritisch die Töne in vielen Fällen sind, die hier anfallen.

Kein dritter Stern im Sirius-System: Astronomen finden keinen Beleg für Dogon-Mythologie

Heidelberg/ Deutschland – Seit den 1920er-Jahren spekulieren nicht nur Astronomen über einen dritten Stern im Sirius-System, einem bekannten Doppelsternsystem des Sternbildes „Großer Hund“. Auch die Volksgruppe der Dogon im westafrikanischen Mali scheint ein erstaunliches traditionelles Wissen über das auch als Hundsstern bekannte Himmelsobjekt zu besitzen und beschreiben nicht nur die Eigenschaften des bekannten Doppelsternsystems sondern berichten ebenfalls über einen dortigen dritten Begleiter, obwohl ihnen hierfür eigentlich die astronomischen Hilfsmittel nicht zugänglich waren. Ein internationales Astronomenteam hat nun die Ergebnisse einer Langzeitbeobachtung von Sirius veröffentlicht, die jedoch die Existenz von „Sirius C“ nicht bestätigen können.

Blind Date mit einer Zeitmaschine

Wäre es nicht phantastisch, wenn Sie in die Vergangenheit reisen könnten, um – vor Ort und Zeit – nachzuforschen, ob die Pyramiden nur mit Hammer, Meisel und Seilwinden erbaut wurden? Was im Jahre 30 christlicher Zeitrechnung wirklich in Golgatha geschah? Oder ob wir Darwins Lehre von der Evolution nicht etwas hinzu zu fügen haben, das ganz weit draußen im Weltraum seinen Ursprung hat?

Jan van Helsing und die Neue Rechte in der Grenzwissenschaft 2

Die Behörde für Inneres, Landes Jugendbehörde, Hamburg schließt sich dem Zitat an, mit seinem Erstlingswerk sei Jan Udo Holey alias Jan van Helsing, publizistisch gesehen, der „bedeutendste Coup des Rechtsextremismus in Deutschland nach 1945“ gelungen. Eine Meinung, der ich mich nur anschließen kann. Das begründete ich nicht nur mit dem Erfolg seiner Bücher, sondern auch derer, die in seinem Fahrwasser bis heute mit schwimmen. Rechtslastige Grenzwissenschaft hat sich inzwischen verselbstständigt. Sie benötigt nicht einmal mehr einen Jan van Helsing. Die nachfolgenden Autoren dieser zweifelhaften Sparte haben inzwischen ganz eigene, aberwitzige, aber geglaubte und damit gefährliche Thesen in die Welt gesetzt.

Der geheimnisvolle Bergring in Schweden

Warum gerade diese eine Meldung in einem Buch, das auf jeder Seite von unerklärlichen Geheimnissen und esoterischen Offenbarungen raunt, mich so sehr gepackt hat und schon so lange interessiert, vermag ich nicht zu sagen. Aber seit vielen Jahren faszinieren mich ein paar wenige Zeilen aus einem der ersten Prä-Astronautik-Bücher, Robert Charroux’ Erstling ‚Phantastische Vergangenheit‘.

Zwei europäische Pyramiden?

Ob es um Atlantis geht, Aliens in der Vorzeit oder Atlantikkontakte vor Kolumbus – in grenzwissenschaftlichen Spekulationen nehmen Pyramiden aller Art oft eine Spitzenstellung ein. Um zwei vorgebliche europäische Pyramiden soll es nun gehen, beide stammen aus den Büchern von Atlantisforschern.

Atlantis – ein Kausalitätsproblem oder: Alles eine Frage des Motivs

Auch mehr als 2500 Jahre nachdem Platon seine Dialoge Kritias und Timaios verfasste und in diesen den Mythos Atlantis zum Leben erweckte, ist die Faszination die von Atlantis ausgeht ungebrochen. Noch immer fragen sich Forscher auf der ganzen Welt, ob es sich bei Atlantis lediglich um eine reine Fiktion handelt, geschaffen mit dem Ziel, einen Gegenspieler zu Platons Idealstaat Ur-Athen zu schaffen? Oder existierte Atlantis tatsächlich? Und wenn ja, kennen wir diese Kultur bereits, nur unter anderem Namen oder liegt das mythische Reich noch immer verschollen auf dem Meeresgrund und harrt seiner Entdeckung?